Was ist maintrac?

maintrac ist ein Bluttest, der die vom Tumor ins Blut ausgeschwemmten Zellen nachweist. Diese Zellen sind für die Metastasierung und somit für den weiteren Krankheitsverlauf verantwortlich. Mit einer Krebs-Therapie sollen diese Zellen vernichtet werden.
maintrac überwacht das Ansprechen auf Krebstherapien.
Die Krebszellen können sich im Krankheitsverlauf verändern. Es ist wichtig diese Zellen in ihrer Anzahl und Struktur zu beobachten. Dadurch ist es möglich, rechtzeitig die Therapie anzupassen und wirkungsvollste Medikamente auszuwählen.
Durch die Bestimmung der Anzahl der Tumorzellen wird die Tumoraktivität überwacht.
 
Vorteile für den Patienten:
 
maintrac hilft, eine individuelle, personalisierte und wirksame Therapie zu finden.
 
maintrac bietet eine Erfolgskontrolle der angewandten Therapie.
 
  1. Die Zellzählungen geben uns Aufschluss darüber ob die Zellen auf die Therapie hin abnehmen, damit die Therapie wirkt oder trotz der Therapie zunehmen, das heißt die Therapie nicht ausreichend wirkt.
     
  2. Im Verlauf der Erhaltungstherapie kann die maintrac-Analyse helfen zu erkennen, wie lange die Therapie wirksam ist.
     
  3. Bei der Chemotherapie kann bereits im Vorab das Medikament getestet werden, welches die meisten der vorhanden Tumorzellen zerstört. Damit wird die wirksamste Therapie gefunden. Weiterhin können auch alternative Behandlungsmethoden überprüft werden.
 
 Die neuste Publikation 
Titel:
Treatment of advanced solid tumours with NSAIDs: Correlation of quantitative monitoring of circulating tumour cells and positron emission tomography‑computed tomography imaging
Veröffentlicht im Medium:
ONCOLOGY LETTERS 12: 1711-1716, 2016

 
 Der neuste Pressebericht 
Medium:
Deutsche Zeitschrift für Onkologie
Titel:
Wie beeinflußt die Therapie solider epithelialer Tumore die im Blut zirkulierenden Tumorzellen?
Beschreibung:
Obgleich das operative Vorgehen insbesondere beim Brustkrebs dank der bahnbre- chenden Erkenntnisse der Brüder Fisher sehr viel weniger eingreifend geworden ist als noch vor 50 Jahren, können doch durch die Manipulation Zellen ins periphere Blut ausgeschwemmt und durch die Entzündungs- und Heilungsvorgänge aktiviert werden. Möglicherweise bietet eine anti-inflammatorische Medikation hier nicht nur die Möglichkeit, Begleitprobleme zu mindern, sondern auch die Aktivierung der systemischen Tumorzellen zu verhindern. Eine Langzeitüberwachung kann unter und nach der endokrinen Therapie zur Entscheidung beitragen, ob diese nach den bisher empfohlenen 5 Jahren weitergeführt oder erneut aufgenommen werden soll. Bei sehr kleinen und nicht invasiven Tumoren könnte auch eine Überwachung der im Blut zirkulierenden Tumorzellen zur Therapieentscheidung beitragen.

 
 Die neuste Pressemitteilung
Zirkulierende Tumorzellen (Liquid Biopsy) als Entscheidungshilfe nach der Hormonbehandlung bei Brustkrebs
Tamoxifen 5 oder 10 Jahre. Welche Patientin profitiert?

Brustkrebspatientinnen stehen derzeit vor der Frage inwiefern eine Weiterführung der Hormontherapie nach Ablauf von fünf Jahren sinnvoll ist.

Statistisch bringt eine zehnjährige Hormontherapie einen Überlebensvorteil von 15% gegenüber einer Hormontherapie von fünf Jahren(1). Routinemäßig wird noch nicht...
 

Untersuchungsauftrag
 

Akkreditiertes Labor Dr. Pachmann
Alle Untersuchungen werden von unserem akkreditierten Partnerlabor Dr. Ulrich Pachmann, Bayreuth, Arzt für Transfusionsmedizin, www.laborpachmann.de durchgeführt.