maintrac sensitivity

Tumorzellen - Empfindlichkeit auf Medikamente

Jeder Patient ist einzigartig, jeder Tumor individuell.

Tumorzellen zeigen eine unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten. Der Grad der Wirksamkeit verabreichter Medikamente ist somit variabel. Mit dem Chemo-Sensitivitätstest maintrac sensitivity kann an einer einfachen Blutprobe geprüft werden, welches Therapeutikum bei Ihren Patienten jeweils individuell die höchste Wirkungswahrscheinlichkeit hat. Getestet werden die Medikamente an den im Blut zirkulierenden epithelialen Tumorzellen (CETC).

maintrac ermöglicht, bereits vor einer Chemotherapie die wirksamste Therapie festzustellen.

Der Chemosensitivitätstest nutzt die Zellen, die aus dem Tumor ausgeschwemmt worden sind und auch nach Entfernung des Tumors noch in der Zirkulation kreisen.

 

Die Zellen werden den Substanzen über unterschiedlichen Zeiten und Konzentrationen ausgesetzt. Dabei wird die Absterberate zirkulierender Tumorzellen durch Zytostatika, Naturheilmittel oder homöopathische Substanzen bestimmt.

 

Mit maintrac sensitivity können beliebig viele Zytostatika oder andere Medikamente (sogenannte „kleine Moleküle“ oder alternative Medikamente) an den in Ihrem Blut zirkulierenden Tumorzellen getestet werden. In den meisten Fällen wird das Medikament mit dem höchsten Wirksamkeitsgrad für die Therapie gewählt.

 

Bei dem nebenstehenden Beispiel wurde von einer unwirksammen Therapie auf eine im Chemosensitivtäts Test optimierte Therapie umgestellt. Die Metastase verkleinerte sich und die Zellzahl fiel ab, die Therapie war optimal angepasst.

 

 

Wird die Therapie angepasst, sollte  nach der Verabreichung in sinnvollen Zeitabständen mit maintrac proof getestet werden, ob die neuen Medikamente  diesmal eine bessere Wirkung zeigen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Tumorzellen können sich auch durch Therapie verändern oder nach Abschluss einer Therapie wieder aufwachsen. Deshalb ist es sinnvoll, den dauerhaften Therapieerfolg (auch unter langdauernden Behandlungen wie z.B. Hormonrezeptorblockade) anhand Ihrer zirkulierenden epithelialen Tumorzellen im Blut mit maintrac monitoring zu überwachen.

Mit maintrac steht somit eine Methode zur Verfügung, um die Chemosensitivität der Tumorzellen auch dann zu untersuchen, wenn kein anderes Tumormaterial mehr vorhanden ist.

Zusätzliche Informationen finden Sie hier

 


 Beispiele

Unter kombinierter homöopathischer Therapie und konventioneller Chemotherapie einschließlich Avastin jetzt kontinuierlicher Abfall der Zahl zirkulierender Tumorzellen


Bei einer Patientin mit metastasiertem Siegelringzellkarzinom des Magens wurde der Effekt der Chemotherapie (Folfiri) bei jedem Zyklus vor und 2 Tage nach Gabe der Chemotherapie untersucht. Dabei kam es nur zu einer geringen Reduktion der Zahl zirkulierender Zellen oder  sogar einen Anstieg der Zellzahl durch die Chemotherapie. Die Patientin ist an den Folgen ihres Tumors verstorben.


Bei einem Patienten mit Prostatakarzinom hatte sich die Zahl der zirkulierenden tumorverdächtigen Zellen über 1/2 Jahr konstant gehalten. Die Laserinfusion führte zu einem steilen Abfall der Zellzahl trotz einer Erhöhung des PSA-Wertes (der auch durch zerfallende PSA-positive Zellen bewirkt worden sein kann. Anschließend ist es jetzt wieder zu einem kontinuierlichen Anstieg der Zellzahl gekommen.

 


Eine Patientin mit Östrogenrezeptor-positivem Mammakarzinom (mit Lymphknotenbefall) war es unter Tamoxifen zu einem Rezidiv in den Achsellymphknoten gekommen, das operiert worden war. Nach der Rezidivoperation brachte die Chemotherapie mit Cyclophosphamid und Docetaxel eher wieder einen mäßigen Anstieg der Zellzahl. Seit der anschließenden Bestrahlung hält sich die Zellzahl auf gleichem Niveau.

 


Eine Patientin mit Östrogenrezeptor-positivem Mammakarzinom (mit Lymphknotenbefall) war es unter Tamoxifen zu einem Rezidiv in den Achsellymphknoten gekommen, das operiert worden war. Nach der Rezidivoperation brachte die Chemotherapie mit Cyclophosphamid und Docetaxel eher wieder einen mäßigen Anstieg der Zellzahl. Seit der anschließenden Bestrahlung hält sich die Zellzahl auf gleichem Niveau.

 


 

Bei der Patientin wurde 2001 ein Mammakarzinom diagnostiziert, Zellzahlanstieg nach der Operation und unter Radiatio, 2 Monate später ossäre Metastasen. Nach einem erneuten Anstieg der Zellzahlen 2007 wurden neue ossäre Metastasen gesehen. Unter Radiatio und Umstellung von Arimidex auf Aromasin zeigte sich zunächst ein Zellzahlabfall, Der wiederum erfolgte Anstieg der Zellzahlen geht der erneuten Diagnose sowie dem Progress von ossären Metastasen und hepatischen Metastasen voraus. Unter Gabe von Herceptin sowie Paclitaxel kam es zu einem deutlichen Abfall der Zellzahlen.

 


 

 

 

 

 

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