maintrac® - Der Bluttest zur Überwachung der Tumoraktivität

maintrac® ermöglicht den direkten Blick auf die Tumorerkrankung und die Chance, die Wirksamkeit Ihrer angewandten Therapie zu überprüfen. Damit wird eine frühzeitige Rezidiverkennung möglich und im besten Fall eine rechtzeitige Anpassung der Therapie.

Generell kann maintrac® bei allen Tumoren epithelialen Ursprungs (=Karzinomen) angewendet werden, wobei die meisten klinischen Studien bei Brustkrebspatientinnen durchgeführt wurden. Das maintrac®-Verfahren kann nur als Verlaufskontrolle bei gesicherter Tumor-Erstdiagnose eingesetzt werden, da andere Vorkommnisse, wie z.B. bestimmte Krankheiten, Verletzungen, Verbrennungen oder Operationen ebenfalls zu einem kurzfristigen Anstieg epithelialer Zellen im Blut führen können. Im Gegensatz zu den epithelialen Tumorzellen werden die aus gesunden Gewebe stammenden epithelialen Zellen meist rasch (Tage bis wenige Wochen) wieder aus dem Blut entfernt. Epitheliale Tumorzellen dagegen können über Jahre hinweg im Blut rezirkulieren bzw. im Gewebe überdauern. Für eine noch aussagekräftigere Interpretation der Zellverläufe ist es daher wichtig, die genauen Begleitumstände des Patienten zu kennen.

maintrac® - Bluttest zur Überwachung bei Krebs

Welche Vorteile bietet maintrac®?

1. Kontrolle der Therapie

Die maintrac®-Zellzählungen geben Auskunft, ob eine Krebstherapie effektiv ist oder nicht. Nehmen die Zellen unter der Therapie ab, ist dies meist ein Indiz, dass die Therapie wirkt. Sollten die Zellen während der Therapie zunehmen, deutet dies in der Regel darauf hin, dass eine Optimierung der Therapie empfehlenswert ist.

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2. Testung von Medikamenten

Mit maintrac® ist eine Vorabtestung bestimmter Wirkstoffe direkt an den lebenden zirkulierenden Tumorzellen möglich. Ausschlaggebend ist dabei, welches Therapeutikum die meisten zirkulierenden Tumorzellen im Blut zerstört. Hierdurch lassen sich Rückschlüsse auf die voraussichtliche Wirksamkeit einer Therapie ziehen. Auch bestimmte alternative Wirkstoffe können auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.

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3. Bestimmung von therapierelevanten Eigenschaften

Um die Therapie individuell zu gestalten, ist die Analyse bestimmter Eigenschaften der Tumorzellen erforderlich. Verschiedene therapierelevante Eigenschaften ebenso wie die Veränderung von Eigenschaften kann maintrac® erkennen, um die Therapie gegebenenfalls zeitnah anpassen zu können.

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4. Frühzeitiges Erkennen erneuter Tumoraktivität

Mithilfe der zirkulierenden Tumorzellen kann maintrac® nicht nur die Therapie, sondern auch den anschließenden Verlauf überwachen. Eine solche Bestimmung der Anzahl der zirkulierenden Zellen ist auch nach Abschluss der Behandlung unter bestimmten Umständen sinnvoll, da maintrac® ein erneutes Krebswachstum frühzeitig erkennen kann.

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[Bisher stellt maintrac® eine individuelle Gesundheitsleistung dar. Gespräche zur Übernahme der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen laufen.]